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Imperia

Die beiden Orte Porto Maurizio und Oneglia wurden 1923 zu der Stadt Imperia vereinigt - der Name leitet sich von dem Fluß Impero ab, der zwischen den beiden Orten ins Meer fließt.

Heute Provinzhauptstadt mit ca. 40.000 Einwohnern und doch bei uns weitgegend unbekannt. Man kennt die Chinque Terre, die touristisch gut erschlossenen Badeorte wie Finale Ligure, Alassio, den Nachbarort Diano Marina und natürlich San Remo.

Imperia ist diesbezüglich angenehm zurückhaltend, es gibt natürlich auch einen kleinen aber feinen Sandstrand in Porto Maurizio, mit allen touristischen Begleiterscheinungen, aber davon lebt die Stadt nicht. Der Hafen mit seinen Yachten prägt das Stadtbild, ebenso hat die Nudel- und Ölproduktion eine große Tradition, auch findet man noch viele kleine Handwerksbetriebe. In Oneglia hat der Großproduzent Carli ein respektables Museum zu diesem Thema eingerichtet.



Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl?
Dahin, dahin
Möcht' ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.






Soweit der schwärmerische Goethe über Italien ...    Aber, wo er recht hatte hat er recht und mit 300 Sonnentagen im Jahr und seinem sehr milden Klima steht Ligurien selbst in Italien ganz oben auf der Richterskala der "Schönwettergegenden".



Der eigentliche Charme von Imperia besteht aus unserer Sicht darin, dass sich für eine Küstenstadt ein relativ unaufgeregtes Leben abspielt. Man hat das Gefühl hier gibt es noch alles, auch in der Nebensaison lebt der Ort und nicht nur während vier Monaten in der Badesaison. Die ideale Reisezeit ist Frühjahr und Herbst, im September / Oktober zum Beispiel ist das Meer am wärmsten. Selbst im Januar und Februar kann man stabile Perioden haben, um auf dem Balkon frühstücken zu können. 


 





Der alte Mann und das Meer ....   Der Fischfang hat noch Tradition und man kann direkt im Hafen den frisch gefangenen Fisch kaufen. Oder sich im Ristorante fertig servieren lassen.

 

 








Der Olivenbaum prägt das Landschaftsbild. Die eher kleine Taggiasca-Olive hat ein hervorragendes Aroma und gibt ein eher mildes, fruchtiges Olivenöl. Es gibt sehr viele kleine private Betriebe, hier kann das Öl in hervorragender Qualität und zu sehr fairen Preisen direkt beim Erzeuger gekauft werden.









Imperia und sein Hinterland drängt sich einem nicht auf mit vordergründiger Effekthascherei - es will entdeckt werden.